Kunst

Wir unterrichten im Schuljahr 2015/2016


Das Fach Kunst wird an unserer Schule zur Zeit von den Lehrerinnen Frau Höffkes und Frau Schmandt unterrichtet.

Das Fach Kunst richtet sich an das Bild, an die Kunst, an die Schülerinnen  und  Schüler und richtet sich damit an der visuellen Kompetenz aus.

 

Die Welt und das Leben kennenlernen und verstehen wie auch die persönliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen werden heutzutage ohne Zweifel von ihrem Bildgebrauch maßgeblich geprägt.

Dieser zunehmende  Bildgebrauch verlangt visuelle Kompetenz, nämlich eine rezeptive, analysierende und deutende Auseinandersetzung mit visuellen Gestaltungen unter Einbeziehung der räumlichen und haptischen Erfahrungen.

Bildkompetenz aber meint auch den produktiv gestalterischen Aspekt, die Sensibilisierung und Öffnung der Wahrnehmung mit allen Sinnen :Tasten, Fühlen und besonders Sehen.

Alle Ausrichtungen sind im Kunstunterricht relevant und befruchten sich gegenseitig. Die Grenzen sind fließend, da die Entwicklung einer ästhetischen Bildung – jenseits von Geschmack - ein ständig fließender Prozess ist.

Der wachsende Bildgebrauch - auch über digitale Medien -  darf die ganz individuelle, ureigene und   subjektive Wahrnehmung  der Kinder und Jugendlichen nicht  allein bestimmen.

Immer wieder regen wir im Kunstunterricht dazu an, selbst genau hinzusehen und das, was man sieht, genau zu zeichnen. Dadurch werden eigene Seherfahrungen erlebbar und ganz eigene Erkenntnisse  über die sichtbare Welt gesammelt.

Wenn das Wetter es erlaubt, zeichnen wir gerne draußen  in der Natur, die uns umgibt:  unsere Landschaft, Bäume, pflanzliche Details wie zum Beispiel Kastanien in ihrer Schale oder die weidenden Kühe.

Demgegenüber stehen wiederum Aufgabenfelder, in denen der Schülerinnen und Schüler eigene Wege zur Gestaltung durch  einen spielerisch - experimentellen Umgang mit Materialien, durch Kontextänderungen und Irritationen finden können.  Hier bildet die ästhetisch forschende Neugierde der Schülerinnen und Schüler den Ausgangspunkt für die Aufgabe. Die Verfremdung  in der Kunst  macht die Umwelt ästhetisch neu erfahrbar, sie inspiriert die Schülerinnen und Schüler zu neuen Ideen, mit denen sie  ihre eigene Umgebung gestalten können.

Charakteristisch für viele praktische Arbeiten im Kunstunterricht ist, dass nicht der Lehrer im klassischen Sinn korrigiert, sondern die Sache selbst den Anspruch stellt.

Die Freude am eigenen Schaffen und Tun, der Stolz auf das eigene Werk und die Gewissheit „ Ich kann was!“ sind im Kontrast  zu anderen Fächern oder Freizeitausrichtungen ein wichtiger Bestandteil des Kunstunterrichts.

Größere gestalterische Projekte wie Installationen  und  besondere Herausforderungen , wie zum Beispiel Bühnenbilder ziehen sich wie ein roter Faden durch den Kunstunterricht und in jedem Fall stärken sie das individuell kreative Arbeiten,die Persönlichkeitsentwicklung, die Individuation,  und das Selbstwertgefühl der Schülerinnen und Schüler.

 –                    Jeder kann er selbst sein.

–                    Kunst drückt aus, was Wörter nicht mehr sagen können – Gefühle.

–                    Kunst drückt aus, was in meinem Kopf ist.

–                    Endlich mal ohne Druck arbeiten.

–                    Ich kann mich frei entfalten.

 

Wechselnde  Ausstellung der Schülerarbeiten, Skulpturen, Plastiken, Installationen, Bilder, Radierungen und  Objekte im Schulgebäude wie auch im öffentlichen Raum - Forum Reken –Rekener Rathaus - sind ein ständiger Bestandteil des Kunstunterrichts an unserer Schule und unterstreichen  die Wertschätzung für die Arbeiten der Schülerinnen und Schüler.

Seit Jahren  entstehen auch große  Bühnenbilder in Zusammenarbeit mit den Musicals am

Konzerttheater Coesfeld sowie mit den Projekten im Tiergarten Schloss Raesfeld.

Hinreichende räumliche Voraussetzungen erlauben es unserem Fach auch großformatig zu arbeiten.

Ein Brennraum für Tonarbeiten und eine Druckwerkstatt eröffnen ein breites Betätigungsfeld mit vielen  Möglichkeiten und Herausforderungen.

Im Zentrum stehen  die Förderung des individuell gestalterischen Ausdrucksvermögens, die Schulung der Kritikfähigkeit, Selbstreflexion, Flexibilität, Ausdauer, Zielgerichtetheit, Verwirklichung eigener Vorstellungen und besonders aktives Gestalten.

Kunstbetrachtungen, Bildwerke und seherisch verschiedene Standpunkte und Weltsichten fordern die Schülerinnen und Schüler auf unterschiedlichste Intentionen zu erkennen, zu tolerieren und  für sich zu bewerten.

Zeitgenössische Kunst ist häufig ohne Vorwissen schwer zugänglich, ältere Kunst bleibt ohne Wissen oft im dekorativen Bereich und wird in ihrer Tragweite nicht verstanden.

Unmittelbar erlebbar und interessant wird die bildende Kunst für die Schülerinnen und Schüler durch gemeinsame Exkursionen in Museen.

Ästhetische Erfahrungen bilden sich in einem Spannungsfeld von sinnlichen, kognitiven und emotionalen Kompetenzen, sie fordern und fördern die Schülerinnen und Schüler.

Phantasie, Vorstellungskraft, bildnerisches Denken  (einen großen Anteil unseres Wissens nehmen wir über visuelle Kontexte, Grafiken und Bildverknüpfungen auf  räumliches Vorstellungsvermögen, feinmotorische Kompetenzen und  Augenmaß sind nicht zuletzt auch lernfördernde Fähigkeiten , die in vielen anderen Schulfächern und beruflichen Tätigkeitsbereichen gefordert sind.

Verben wie - begreifen - behalten – erfassen -  einsehen – usw.- zeugen davon, wie eng manuelles und kognitives Lernen zusammengehören.

Im Folgenden finden Sie Berichte über die Aktivitäten der Fachschaft Kunst:

 27.
Apr.
2015

Schüler-Skulpturen prämiert

Die Bürgerstiftung Westmünsterland feiert Zehnjähriges

 15.
Sep.
2013

Traumfänger

am 26.-27. September in Coesfeld

 23.
Apr.
2013

Vernissage ohne Sektempfang

Aus der BZ: Kunstkursus präsentiert Bilder im Rekener Rathaus

 11.
Apr.
2013

Ankündigung Kunstausstellung:Ich unverwechselbar im Bild

"im Bild unverwechselbar Ich" ist der Titel einer Ausstellung des Kunstkurses Q2 des Gymnasiums der Mariannhiller Missionare in Maria Veen.

 29.
Okt.
2012

Die Kraft der Kunst

Artikel aus der BZ vom 29.10.2012

 25.
Okt.
2012

„Symbiosen“

Aus der BZ vom 24.10.2012:Das RekenForum wird zur Galerie. Am Wochenende öffnet die Ausstellung "Symbiosen".

 13.
Mai
2011

Projekt Brückenbau

Die Klasse 6a bearbeitete ein von der Kunstlehrerin gestelltes Projekt. Die Schüler bekamen die Aufgabe...