28.11.2017

Tag der offenen Tür am Gymnasium der Mariannhiller Missionare

Heiße Flammen, schwebende Folienobjekte, flimmernde Bildschirme, flitzende Kinder – es war viel los am Samstag am Gymnasium in Maria Veen. Feuer und Flamme für die Schule!

Heiße Flammen, schwebende Folienobjekte, flimmernde Bildschirme, flitzende Kinder – es war viel los am Samstag am Gymnasium in Maria Veen. Die Schule der Mariannhiller Missionare hatte zum „Tag der offenen Tür“ eingeladen – und es summte in der Schule wie in einem Bienenstock. Die Schulfächer und Arbeitsgemeinschaften präsentierten ihre Inhalte und Pro­gramme, aber auch die VertreterInnen der Elternschaft und des Fördervereins waren vor Ort und kamen schnell mit den Besucherinnen und Besuchern ins angeregte Gespräch. Schülerinnen und Schüler der Oberstufe halfen an Infoständen den Eltern, sich aus der Vielfalt der Angebote ihre Schwerpunkte herauszusuchen, während die Fünftklässler mit den jungen Besuchern auf einer Entdeckungsrallye das Gebäude erkundeten.

Die Heranführung der Kinder zur Selbstständigkeit stellte auch der Schulleiter, Johannes Alings, in seinen Begrüßungsworten besonders heraus:  Er ermutigte die Eltern, Vertrauen in die Zukunftsfä­higkeit der Kinder zu haben. Unterstufenkoordinator Steffen Hummelt betonte das Bemühen um ei­nen „sanften Übergang“ von Grundschule zu weiterführender Schule, den das Gymnasium mit ei­nem breitgefächerten Konzept begleite. „Das Pädagogische steht bei uns im Mittelpunkt“, so Hum­melt, der auf Gemeinschaftstage zum Kennenlernen und auf ein besonderes Förderkonzept verwies, das bis hin zu Begleitung durch Schulpsychologin und Schulseelsorger sowie persönlichen „Paten­schaften“ durch Lehrer reiche. „Wichtig ist die Kooperation von Schülern, Eltern und Lehrern, da­mit Ängste abgebaut und Spannungen abgefangen werden“ Auch die Elternvertreterin, Christiane Ewe­ring-Schlautmann, lobte im Anschluss die transparente Zusammenarbeit und die gute Gemeinschaft an der Schule. „Man kennt sich, es ist persönlich und überschaubar.“

Von dem Miteinander von Lehrkräften und Schülerschaft konnten sich die Eltern gleich im „Café  des amis“ vergewissern, das das Fach Französisch in der Pausenhalle eröffnet hatte: Hier fanden selbstgemachte Crêpes reißenden Absatz. Aber auch bei spanischen Sprachspielen, bei der Entlar­vung von „gefälschten“ Bildern im Fach Kunst, bei englischen Quizaufgaben waren die Schüler des Gymnasiums mit hohem Engagement dabei. Angehende Poetinnen und Poeten verschlug es zum Deutschunterricht, während in den Sporthallen naturgemäß jede Menge Bewegung mit oder ohne Ball möglich war. Eine der Hallen war sogar in ein kleines „Winterwunderland“ verwandelt wor­den. So stimmten sich die Besucherinnen und Besucher schon ein wenig adventlich ein, wobei hier eher Kalorien verloren gingen – ganz im Gegensatz zu üblichen vorweihnachtlichen Aktivitäten.

Auf viel Interesse stieß die Medienausstattung und das Medienkonzept der Schule. Die Besucher zeigten sich sehr angetan darüber, dass mittlerweile die Modernisierung der Klassenräume schon weit vorangeschritten ist und die Ausstattung mit Smart-TV, Blue-Ray-Player und Dokumentenka­mera zum Standard gehört. Ein paar Räume weiter hatte die künstliche Intelligenz sogar ganz die Macht übernommen: bei der Robotik AG „regierten“ die von Schülern konzipierten Maschinenwe­sen allerdings in denkbar freundlicher Art, indem sie beispielsweise den Tafeldienst übernahmen – leider nur probeweise.

Ob Zeitreisen zu den Römern, anatomische Reisen durch den menschlichen Körper oder einfach nur der virtuelle Schulweg – überall gelangte man auf neuen Wegen an viele spannende Orte.  Dazu ge­hörte auch das Bildungshaus direkt neben der Schule, durch das der Schulseelsorger Pater Thomas interessierte Gäste führte. Hier finden Gemeinschafts- und Orientierungstage der Schulklassen statt.

Die großzügige und gut ausgestattete Bibliothek schließlich bildete einen Ruhepol am Tag der Offe­nen Tür. Dort, wo sich im Schulalltag die Schülerinnen zur Lektüre oder zur Internetrecherche zu­rückziehen können, bot die Fachschaft Religion eine willkommene „Auszeit“ mit dem Gestalten meditativer Symbole an.

Nachdem die letzten Klänge des Schulorchesters verklungen und die letzten Crêpes verspeist wa­ren, neigte sich der „Tag der offenen Tür“ dem Abschluss zu. Doch auch lange nach dem offiziellen Ende war die Pausenhalle noch erfüllt von Schülern, Eltern, Lehrern und Gästen, die sich über ihre Eindrücke von Schule und dem Tag der offenen Tür austauschten. Besonders gelobt wurden dabei die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums der Mariannhiller Missionare, die mit viel Energie und Kreativität bei der Gestaltung des Tags der offenen Tür mitgeholfen hatten und somit sprichwörtlich mit „Feuereifer“ dabei gewesen waren.  


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