24.09.2018

Schulhof in Maria Veen wird zu einem Jahrmarkt

Artikel aus der Borkener Zeitung zum diesjährigen Schulfest des Gymnasiums.

Aus der BZ vom 24. September 2018 (online 23. September):

 

Langeweile konnte am Samstag beim Schulfest des Gymnasiums in Maria Veen kaum aufkommen. Dafür haben die Schüler gesorgt. Sie waren kreativ und haben für jede Menge Abwechslung auf dem Schulhof gesorgt.

MARIA VEEN Der Hof des Gymnasiums der Mariannhiller Missionare hat sich am Samstag beim traditionellen Schulfest in einen kleinen Jahrmarkt verwandelt. Lehrer und Schüler haben sich viele Mitmachaktionen ausgedacht. Ob beim Poolball, dem Armbrustschießen oder beim Human Kicker – an diesem Tag wurde es nicht langweilig.

Jede Klasse überlegte sich etwas für einen eigenen Stand und betreute ihn über den Tag. „Meine Klasse hat einen Kettcar-Parcours gebaut", erzählte Henri Kotulla. Auch von den anderen Ständen und dem gesamten Fest zeigte sich der Zehnjährige begeistert.

Lehrer Winfrid Gebhard freute sich über den Einsatz der Schüler. Er und sein Kollege Hartmut Franke organisieren das Schulfest schon seit einigen Jahren. „Die Schüler machen super mit. Wir haben eigentlich immer sofort drei bis vier Ideen pro Klasse. Vor allem sind sie immer Feuer und Flamme, weil sie damit auch etwas für andere tun", erzählt Gebhard. Alle Erlöse des Schulfestes dienen der Missionshilfe Mariannhiller, die Projekte in Afrika und Papua-Neuguinea unterstützt.

Eine Premiere hat es auf dem Fußballfeld gegeben. Väter und Lehrer spielten gegeneinander [Anmerkung der Homepage-Redaktion: Es waren auch Frauen in der Elternmannschaft]. Zum anderen traten einige Klassen auch bei einem Staffellauf gegeneinander an. Dabei wurde Schulleiterin Sigrid Kliem kurzerhand zur Sportkommentatorin. Sie beschrieb das Geschehen auf den Laufbahnen. Für Kliem war es das erste Schulfest als Schulleiterin. Wie auch alle anderen war sie begeistert von den vielen Ideen der Schüler. Das Fest stellt für sie aber auch einen wichtigen Punkt im Schulleben dar. „Es trägt vor allem zur Identifikation mit der Schule bei. Wir machen hier alle etwas zusammen, und es zeigt wie bunt unsere Schule ist", erklärte sie.

Starker Ausdruck des Zusammenhalts

Auch der langjährige ehemalige stellvertretende Schulleiter Eugen Kölker sieht in dem Fest einen starken Ausdruck des Zusammenhalts, noch über die Schulzeit hinaus. „Heute Abend kommen auch ehemalige Schüler hierher. Darunter auch ein Jahrgang, der vor 35 Jahren sein Abitur gemacht hat. Da freue ich mich drauf, denn das war meine erste 13. Stufe", erzählte Kölker.

 

Text und Fotos: Jonas Nitsch, Borkener Zeitung (Quelle)


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