Gottesdienst-AG besucht den Katholikentag

Die Teilnahme am Katholikentag in Würzburg wurde für die Gottesdienst-AG vom Gymnasium der Mariannhiller Missonare Maria Veen zu einem besonderen Erlebnis. Gemeinsam reisten sieben Schülerinnen mit zwei Lehrkräften von Donnerstag, 14.05.2026, bis Samstag, 16.05.2026, in die fränkische Stadt, um Gottesdienste, Begegnungen und Gespräche mit Menschen aus ganz Deutschland zu erleben.

Josefine Trockel aus der Klasse 8a hat die Fahrt in einem Reisebericht festgehalten.

Die Taschen sind wieder ausgepackt und der Alltag hat uns wieder, aber die Fahrt beschäftigt uns noch: Unsere Gottesdienst-AG war von Donnerstag bis Samstag beim Katholikentag in Würzburg. Nach drei Tagen voller Spaß, einer vollen Altstadt und ziemlich viel Input sind wir am Wochenende mit vielen neuen Eindrücken zurückgekommen.

Am Donnerstag ging es für uns schon früh zum Bahnhof nach Essen. Als wir vollständig waren (sieben Schülerinnen und zwei Lehrkräfte – Frau Kliem und Herr Konert), sind wir zum Bahnsteig gegangen und schließlich in den Zug gestiegen. Bis zu unserer Endhaltestelle – Würzburg Hauptbahnhof – waren es dreieinhalb Stunden Fahrzeit. Die Zeit verbrachten wir mit einigen Snacks, Spielen und Gesprächen.

In Würzburg angekommen, packten wir unsere Koffer in Schließfächer am Bahnhof. Als wir unseren späteren Treffpunkt ausgemacht hatten, durften wir in Kleingruppen unser Programm selbstständig gestalten. Unsere Gruppe – bestehend aus Carolin, Clara und mir – ist zunächst zur Residenz in Würzburg gegangen. Auf unserem Weg dorthin waren wir auch in einem Schlosspark und haben die große Bühne auf dem Schlossplatz gesehen.

Anschließend sind wir über einen kleinen Teil der Kirchenmeile gelaufen. Die Kirchenmeile ist eine Strecke, an der es Stände zu kirchlichen und politischen Themen gibt. Bevor wir zum Bahnhof zurückmussten – das war nämlich leider der letzte Programmpunkt des Katholikentages an diesem Tag für uns – haben wir sogar noch bekannte Gesichter getroffen . Nachdem wir uns kurz unterhalten hatten, mussten wir auch schon zum Bahnhof rennen, was ziemlich lustig war, weil wir mit unserer Gruppe trotzdem vor den anderen da waren.

Nach einer Stunde Fahrt und einem ziemlich felsigen und anstrengenden Weg zur Ferienwohnung in Bad Mergentheim haben wir unsere Zimmer eingerichtet und Essen gekocht. Das Essen war seeeehr lecker! Nach dem Essen saßen wir noch gemütlich zusammen, haben gelacht und einige Runden Werwolf – ein Gemeinschaftsspiel – gespielt.

Der nächste Tag war ebenfalls sehr toll und voller neuer Eindrücke. Morgens sind wir aufgestanden und direkt nach Würzburg gefahren. Der Zug war ziemlich voll, also mussten einige von uns stehen. Am Hauptbahnhof angekommen haben wir uns alle Frühstück in einer Bäckerei geholt, was leider nicht ganz so günstig war. Auf dem Weg zum Kloster der Mariannhiller haben wir gegessen, sodass wir gut gesättigt und gestärkt an einer Klosterführung von Pater Mario teilnehmen konnten. Bei dieser Führung haben wir viel über die Mariannhiller Missionare und ihre Aufgaben gelernt. Auch die Bauweise innerhalb des Klosters war wirklich sehr interessant – laut Pater Mario erinnert ihn die Deckengestaltung in der Kirche immer an Schichtnougat . Insgesamt war die Führung spannend und lustig.

Nach der Führung sind wir erst zum Bahnhof gefahren und haben uns danach wieder für ein paar Stunden frei bewegen dürfen. Meine Gruppe ist zuerst wieder zur Kirchenmeile gegangen, wo wir zunächst den Stand der Mariannhiller besucht haben und uns ein bisschen mit Pater Hubert unterhalten haben.

Anschließend sind wir dieselbe Strecke wie am Vortag zurückgelaufen. Gemeinsam mit Frau Kliem und Herrn Konert haben wir zunächst den Dom St. Kilian besucht und danach für unser Abendessen eingekauft – es gab leckere Nudeln mit Pesto und Salat. Vor dem Abendessen gab es für uns noch ein Eis in Würzburg.

Nach dem Abendessen und einigen Gesprächen ging es für uns gegen 23 Uhr ins Bett. Wir waren trotzdem noch hellwach und haben gequatscht, Musik gehört und natürlich viel gelacht.

Am nächsten Tag hieß es früh aufstehen für uns, damit wir uns nach dem gemeinsamen Frühstück auf den Weg zum Hauptbahnhof nach Würzburg machen konnten. Auf der Hälfte der Strecke hat es angefangen zu hageln – wir sind also pitschnass in den Zug gestiegen. In Würzburg angekommen – es war sonnig – sind wir nach einer kurzen Zeit in den Zug zu unserer Zielstation Essen Hauptbahnhof gestiegen. Einige von uns haben geredet, manche haben Musik gehört und geschlafen. Überraschenderweise kamen wir pünktlich um 16:40 in Essen an. Dort haben wir uns verabschiedet und sind zurück nach Hause gefahren.

Es war wirklich eine sehr tolle Fahrt unserer Gottesdienst-AG. Gerne wären wir länger geblieben. Vielleicht können wir in der nächsten Zeit noch mal Würzburg oder einen der nächsten Katholikentage besuchen. Jetzt geht es aber für uns in die Vorbereitungen für den Schuljahresabschluss-Gottesdienst – der muss schließlich auch noch geplant werden.

Josefine Trockel, 8a (Gottesdienst-AG)

 

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