Fünf Tage, viele Abenteuer – Die 6. Klassen unterwegs in Jever
In diesem Text sind einzelne Berichte von Schüler*innen aus der 6a anhand von Zitaten zu einer Gesamtschau zusammengefasst.
Vom 22. bis 26. Juni 2026 waren wir mit der ganzen Jahrgangsstufe 6 und unseren Klassenlehrern und Klassenlehrerinnen auf Klassenfahrt in Jever. Wir würden die Fahrt mit diesen drei Worten zusammenfassen: lustig, erlebnisvoll und aufregend.
Ein typischer Tag sah so aus: Am Morgen wurden wir von unseren Lehrkräften mit lauter Musik geweckt. Dann gab es Frühstück, dabei haben wir uns unsere Lunchboxen für den Tag gepackt. Danach machten wir einen Ausflug oder andere Aktivitäten. Am ersten Tag haben wir eine Stadtrallye gemacht. Am zweiten Tag haben wir erst Spiele mit der Klasse gemacht und danach konnten wir uns zwischen verschiedenen Aktivitäten entscheiden, zum Beispiel Freibad oder Kreativität. Am Mittwoch waren wir im Klimahaus in Bremerhaven. Am Donnerstag waren wir am Strand in Dangast. Nach einer Aktivität gab es wieder klassenweise Abendessen. Den restlichen Abend konnten wir Spiele mit der Klasse spielen. Außerdem gab es jeden Abend das Angebot, mit den Lehrkräften zu Aldi zu laufen.
Besonders interessant fanden wir den Ausflug ins Klimahaus. Wir fanden spannend, dass es verschiedene Räume mit unterschiedlichen Temperaturen gab. Es war sehr lehrreich und interessant, weil es insgesamt sieben Länder gibt, die alle anders gestaltet sind. Von der Temperatur bis zur Umgebung wurde auf alle Details geachtet.
Persönlich fanden wir den Strandtag in Dangast auch mit am besten, weil wir dort viel Freizeit hatten. Ein besonderes Highlight war die Wattwanderung im Meer, wir hatten dort viel Spaß. Ein witziger Moment war, als dabei Leute, die mit weißen T-Shirts zur Wattwanderung gegangen sind, mit vielen schwarzen Flecken wieder rausgekommen sind. Sehr überraschend war am Strand, dass erst schlechtes Wetter war und es dann doch noch sehr sonnig wurde.
Etwas, worüber wir noch jahrelang lachen werden, ist nach dem Klimahaus passiert. Wir durften in kleinen Gruppen in die Stadt gehen und vier von uns gingen zu einem McDonald’s. Dieser war aber 2,5 Kilometer und 30 Minuten entfernt. An diesem Tag waren es 32 Grad, somit kamen wir nassgeschwitzt bei McDonald’s an. Auf dem Rückweg sahen wir jedoch gegenüber vom Klimahaus einen Burger King und bei diesem haben fast alle gegessen. Schweißgebadet sahen wir also ihnen zu, wie sie trocken ihr Essen zu sich nahmen. Am Ende haben wir uns eingeredet: „McDonald’s ist eh besser als Burger King.“
Auch ein anderer Abend bleibt uns in Erinnerung. Als wir Werwolf gespielt haben, sind wir zu lange wach geblieben. Als wir zurück zu unseren Zimmern gegangen sind, sind wir Herrn Schotte über den Weg gelaufen und er hat dann gesagt, dass wir schon lange im Bett sein sollen. Danach sind wir losgerannt und haben schnell unsere Zähne geputzt und sind ins Bett gegangen. Das war der chaotischste Abend der Klassenfahrt. Um 22 Uhr war Nachtruhe. Doch wir haben in den Betten trotzdem noch miteinander geredet.
Wir haben zusammengehalten, viele Spiele zusammen gespielt und die Klassengemeinschaft hat sich sehr gut entwickelt. Auf der Klassenfahrt konnten wir lernen, uns den Tag gut einzuteilen und uns selber zu organisieren. Wir konnten noch mehr lernen, dass wir ein sehr starkes Team sind.
Die Jugendherberge war insgesamt sehr gut. Gut waren die Zimmer, die Umgebung und der Fußballplatz. Die Stadt ist auch sehr schön, mit dem Wahrzeichen, der Jever-Bier-Brauerei. Das Essen fanden wir ganz gut, unser Lieblingsessen war die hausgemachte Pizza. Nur die Duschen sorgten manchmal für eine Überflutung.
Das Wetter war sehr schön. Es hat nicht geregnet und die Sonne schien. Manchmal war es ganz schön sonnig und man konnte schnell einen Sonnenbrand bekommen, wenn man sich nicht gut eingecremt hatte.
Insgesamt war die Klassenfahrt sehr schön, sie hat sehr viel Spaß gemacht und war interessant. Sie hat unsere Klasse näher zusammengebracht. Wir möchten uns bei den Lehrkräften für die Organisation bedanken und bei allen, die diese tolle Fahrt möglich gemacht haben.

