20.04.2018

"Die ist gut!"

Die künftige Schulleiterin, Sigrid Kliem, stellte sich am 19. 4. in der Schule vor.

Etwas Spannung lag schon in der Luft, als man sich am Donnerstagmittag (19.4. ) in der Mensa der Schule versammelte: Die künftige Schulleiterin des Gymnasiums, Sigrid Kliem, hatte sich angesagt, um sich vorzustellen und sozusagen „beschnuppern zu lassen“. Interessiert warteten die Anwesenden (Lehrerschaft und andere Bedienstete der Schule, Vertreterinnen aus Schüler- und Elternschaft sowie Ordensvertreter) darauf, die „Neue“ einmal genauer kennlernen zu können.

Und es wurde eine emotionale „Antrittsrede“ der künftigen Schulleiterin: Ein „Herzenswunsch“, so Frau Kliem, sei es gewesen, an diese Schule zu kommen, „ein Traum von mir“. Es habe eigentlich keinen Grund gegeben, ihre alte Schule zu verlassen, aber „es gibt hier welche“, nach Maria Veen zu kommen. Dies sei nicht zuletzt auch die hiesige Region, die sie schon in jungen Jahren fasziniert habe. Eigentlich aus dem Ruhrgebiet stammend – sowohl Frau Kliem als auch Herr Alings sind gebürtige Bottroper –, habe sie sich nach dem Studium bewusst entschieden, nach (Bahnhof) Reken zu ziehen.

Nach einem Überblick auf ihre Aus- und Fortbildung und ihre vergangenen Arbeitsstellen schaute Frau Kliem mit Dankbarkeit und auch ein wenig Wehmut zurück auf ihre letzte Arbeitsstelle, betonte aber auch den besonderen Reiz, den die Arbeit am Gymnasium der Mariannhiller für sie bedeute. Es sei „wichtig, was der Orden tut“, und Pater Hubert (Superior des Ordens in Maria Veen) sei für ihre Fragen und Anliegen auch im Vorfeld schon ein besonderer Ansprechpartner gewesen.

Für die Schule, so kündigte Frau Kliem an, wolle sie erst einmal viel „zuhören“ und die Schule schrittweise kennenlernen, damit es zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit kommen könne. Dabei sei der Kontakt mit Lehrern, Eltern und Verwaltung gleichermaßen bedeutsam, besonders am Herzen lägen ihr aber die Schülerinnen und Schüler: „Es geht um euch!“, so wandte sie sich noch einmal an die anwesenden Schülervertreterinnen. Das Engagement, die Emphase und die Freude auf die künftigen Aufgaben waren bei der „Antrittsrede“ deutlich spürbar.

Herr Alings betonte anschließend die „große Schnittmenge“ zwischen ihm und der künftigen Schulleiterin und ermutigte das Kollegium: „Gehen Sie auf Frau Kliem zu!“ Als Resümee brachte er den Eindruck der Anwesenden sicherlich prägnant auf einen Nenner: „Die ist gut!“


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