14.09.2018

Trendsportart begeistert Schüler

Artikel aus der Borkener Zeitung zum "Milch-Parkour" an unserem Gymnasium

Aus der BZ vom 13. September 2018:

 

Beim Milch-Parkour konnten die Sechstklässler des Gymnasiums Maria Veen die Trendsportart Parkour ausprobieren.

 

MARIA VEEN. Im Geräteraum der Turnhalle steht ein Kühlschrank voll mit kleinen Milchpäckchen. Für diesen Vormittag tauft Malte Rachow die Nische mit Bänken auf den Namen „Milch-Lounge." Rachow ist Projektleiter bei der Landesvereinigung der Milchwirtschaft NRW. Er bringt den so genannten Milch-Parkour zu den Sechstklässlern des Gymnasiums Maria Veen.
"Milch-Parkour" am Gymnasium Maria Veen

In der Milch-Lounge steht außerdem ein Fernseher. Rachow startet ein Video. Im Hintergrund lässige Rapmusik, die Bilder zeigen, wie spielerisch Parkour-Profis die Hindernisse überwinden, die in der Sporthalle des Gymnasiums stehen. Darunter sind zum Beispiel Balken und Seile zum Balancieren, Leitern zum Klettern, Stangen zum Schwingen und Kästen zum Drüberspringen.

Aufwärmen zum Start

Was das Ganze mit Milch zu tun haben könnte, will Rachow von den Schülern wissen. Die Sechstklässler nennen Eiweiß, Kalzium und Wasser als Inhaltsstoffe – alles sei wichtig für Sportler. Mit der NRW-weiten Aktion will die Landesvereinigung der Milchwirtschaft die Öffentlichkeit auf Schulmilch aufmerksam machen.
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Beim Milch-Parkour konnten die Sechstklässler des Gymnasiums Maria Veen die Trendsportart Parkour ausprobieren.

Zurück zum Parkour: Rachow kündigt an, dass die Schüler an einigen Workshops teilnehmen. „Aber alles ganz locker", sagt der Projektleiter. Zum Aufwärmen machen die Schüler Lauf- und Springübungen, während „Family Affair" von Mary J. Blige aus Lautsprechern tönt. Danach erkunden sie zunächst auf eigene Faust den Parcours.

Außergewöhnlicher Unterricht

Rachow hat zwei Übungsleiter mitgebracht: Sportstudent Markus Müller und Parkour-Profi Christian Schaar. Sie trainieren mit den Schülern unterschiedliche Techniken, mit denen sie die Hindernisse überwinden können. Zum Abschluss absolvieren die Schüler einen Weg, bei dem sie das Gelernte anwenden. „Wir haben in kurzer Zeit drei Techniken geschafft", sagt Parkour-Profi Christian Schaar und lobt die jungen Gymnasiasten: „Einige sind verdammt fit. Es ist selten, dass keiner dabei ist, der es nicht hinbekommt."

Den Schülern der Klasse 6c, die als Erste randürfen, gefällt der außergewöhnliche Unterricht. Franziska (10) sagt: „Es ist cool, dass man bei Parkour an seine Grenzen gehen kann. Ich könnte mir vorstellen, das weiterzuverfolgen." Auch Lennart (11) hat es gefallen. „Aber ich würde es draußen nicht machen. Das wäre mir zu gefährlich", sagt er.

Zum Schluss gibt's Milch für alle Kinder aus dem Kühlschrank. Fast alle entscheiden sich für ein Kakao-Päckchen.

 

Text und Fotos: Tim Schulze, Borkener Zeitung (Quelle)


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